Die Selbstbehandlung nach der MELT®-Methode von Sue Hitzmann wird in Köln exklusiv von der Physiotherapeutin Marleen Van Damme unterrichtet.

„Mit einem gesunden Körper fühlen wir uns den beruflichen Aufgaben besser gewachsen und können unsere Freizeit unbeschwerter genießen. Als Physiotherapeutin weiss ich, wie sehr uns Dysbalancen körperlich und mental beeinträchtigen.“

Ich bin diplomierte Physiotherapeutin mit 30 jähriger Berufserfahrung. Meine Ausbildung absolvierte ich an der Fachhochschule Brügge in Belgien. Nach meiner Ausbildung war ich in Belgien tätig und absolvierte eine Zusatzausbildung in den USA. Seit 1985 lebe und arbeite ich in Deutschland.

Ich spreche: Deutsch, Englisch, Niederländisch, Französisch.
Nachdem ich in der Fachliteratur über die MELT®-Methode erfahren hatte, habe ich bei Sue Hitzmann eine Ausbildung absolviert.

Ich bin Mitglied bei der MELT-Method (Instruktor) und in PhysioDeutschland (Deutscher Verband für Physiotherapie ZVK e.V.).

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Faszien-Training liegt im Trend. Es kann zum Beispiel bei Muskelverspannungen und Gelenkschmerzen helfen. Eine besondere Form ist die MELT-Methode. Wir sprachen darüber mit der Physiotherapeutin Marleen Van Damme aus Köln.

Frau Van Damme, was sind eigentlich Faszien?
Faszien spielen eine große Rolle für die Gesundheit unseres Körpers. Es handelt sich dabei um Strukturen des Bindegewebes, die als weiße, fast durchsichtige Hülle Muskeln und Organe umgeben. Verlieren die Faszien an Elastizität, kann dies Schmerzen verursachen. Wenn Muskeln, Knochen oder Gelenke wehtun, können die Beschwerden ihren Ursprung tatsächlich in den Faszien haben. Es lohnt sich also, nicht nur die Muskeln, sondern auch das Bindegewebe geschmeidig zu halten.

Wodurch verlieren Faszien an Elastizität?
Fehlhaltungen, ständiges Sitzen und zu wenig Bewegung sind nicht nur schlecht für die Muskulatur, sondern auch für die Faszien. Sie können aber durch ein Training wieder aktiviert werden. Auch Alterungsprozesse spielen eine Rolle, wenn Faszien „verkleben“.

Warum macht ein Faszien-Training Sinn?
Faszien-Training hat zahlreiche positive Effekte. Es baut die negativen Folgen unseres hektischen Alltags ab – wie Stress, Verspannungen, Muskelschmerzen. Faszien-Training hilft beispielsweise, Schmerzen zu lindern oder ihnen vorzubeugen. Eine besondere Form, um die Faszien fit zu halten, ist die MELT-Methode.

Können Sie die MELT-Methode näher beschreiben?
Zwei Drittel der Faszien bestehen aus Gewebswasser. Die MELT-Methode konzentriert sich auf die Aktivierung des Gewebswassers, um Schmerzen zu lindern und
Verspannungen zu lösen. Schon mit wenigen Übungen, dreimal die Woche zehn Minuten lang praktiziert, können die Faszien gelockert und elastisch gehalten werden. Bei den Übungen kommen unterschiedlich große und weiche Bälle für Hände und Füße und die Rolle für den gesamten Körper zum Einsatz. Die Begründerin der MELT-Methode Sue Hitzmann erzielt seit Jahren erstaunliche Erfolge bei ihren Klienten.

Auch in der Schwangerschaft hat sich das Faszien-Training bewährt. Warum?
Die Veränderungen, die im Körper der Frau durch Schwangerschaft und Wochenbett entstehen, bringen große Herausforderungen mit sich. Die veränderte Körperform und die Hormone beeinflussen Organe, Gelenke, Schlaf, Verdauung und die psychische Verfassung. Die MELT-Methode kann helfen, mit diesem Wandel besser zurechtzukommen. Es ist nur wenig Zeit nötig, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Am besten wirkt MELT natürlich, wenn dieses spezielle Faszien-Training regelmäßig geübt wird.

Wo kann man die MELT-Methode lernen?
Zum einen gibt es Bücher mit Anleitungen zur praktischen Übung. Angebote für Einzel- oder Gruppentrainings lassen sich zum Beispiel übers Internet finden. Einfach die Stichworte „Faszien-Training“ und „MELT“ in die Suchmaschine eingeben. Eine professionelle Anleitung ist wichtig, damit die Bewegungen richtig  eingeübt werden. Danach ist auch eine Selbstbehandlung in Eigenregie möglich.